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aleksandra mikulska · Presse

24.9.2019 - Schwarzwälder Bote - Frank Schrader

"Zusammenspiel voller Feingefühl"

"… Mikulska verstand es auf ihre unnachahmliche Weise, den Stücken Leben einzuhauchen, den Gehalt jedes Details, jeder Note zum Vorschein zu bringen bis hin zu einem "atmenden Klarsein", das weit über den reinen Notentext hinaus jede menschliche Seelenregung erkennen lässt.
War die Ballade von Nachdenklichkeit geprägt, so zeigte das Scherzo mit seinen wilden, eruptiven Momenten alle Höhen und Tiefen menschlichen Strebens nach Liebe und Glück.
Nach der Pause zogen Mikulska und das Fogarassy-Quintett mit dem Klavierkonzert Nr. 2 op. 21 in einer Bearbeitung für Streichquintett nochmals alle Register ihres großartigen Könnens. Zu keinem Zeitpunkt kamen Zweifel auf, ob solch ein groß angelegtes Orchesterwerk überhaupt kammermusikalisch darzustellen sei.
Die stets ausgewogene dynamische Balance zwischen den fünf Streichern und dem Klavier ermöglichte einen unverstellten Blick auf die musikalische Substanz des Werks und die kompositorische Brillanz des Meisters. (…) Das Publikum im ausverkauften Rathaussaal feierte die grandiose Leistung mit stehenden Ovationen. Als Zugabe wählte Mikulska zur Abkühlung der Gemüter die wundervoll zartfühlig interpretierte Sarabande aus der 6. Partita von J. S. Bach. …“

23.7.2019 - Rheinische Post - Barbara Mühlenhoff

"Virtuose Klänge von Mikulska"

"… Mehr als 600 Zuhörer kamen in den Forstgarten, um die deutsch-polnische Interpretin Aleksandra Mikulska am Flügel zu erleben. (...)
Bei sehr viel Klarheit in ihrem Spiel gelang der Ausnahmepianistin durchweg eine hoch virtuose und bewegende Darbietung. Zur Einstimmung begann Mikulska mit der Chopin-Ballade f-Moll op. 52, in der sie große Bögen spannte und die Melodieabschnitte darin eingliederte; selbst im tosenden Schlussteil wurde ihr Anschlag nicht übertrieben hart, sondern gerade ab dann voll im Klangvolumen. Das berühmte zweite Scherzo b-Moll op. 31 erklang mit ebenso großer Energie und Expressivität. Mikulskas Zugriff auf Chopins emotionsbetonte Klaviermusik war detailreich, voller Klangfarben, die sie kantabel gestaltete. In Franz Liszts folgender Ungarischer Rhapsodie Nr. 12, die auf fünf volkstümliche Themen zurückgreift, bot die Pianistin ein einzigartiges Gemisch aus Melancholie, glitzernder Tastenakrobatik und stürmisch-mitreißendem Tanz.
Als Höhepunkt nach der Pause stand sicherlich die Chopin-Sonate h-Moll op. 58. Aleksandra Mikulska setzte ihre Technik so virtuos ein, dass sie transparent mit den unterschiedlichen Stimmungen und Dynamiken spielte. Im ersten Satz der Sonate arbeitete sie die Brüche des Hauptthemas heraus, während sie das Nebenthema wunderbar kantabel und belebt darbot. Bereits der Kopfsatz ließ ihre akkurate Phrasenformung, den Farbreichtum ihrer Klangpalette und die technische Makellosigkeit ihres Spiels erkennen. Rubati setzte Mikulska sorgfältig dosiert ein, ohne ins Kitschige zu geraten. Den Arpeggien-Kaskaden des Scherzos verlieh sie einen glitzernden Perleffekt, im Mittelteil wie im folgenden Largo bewies sie, dass sie auch das lyrisch-poetische Vokabular in Chopins Tonsprache anstandslos beherrscht.
Das fulminante Finale ging ihr absolut beeindruckend von der Hand. Das kraftvolle Spiel der ausdrucksstarken Pianistin riss zu Standing Ovations hin. ..."

13.6.2019 - Vorarlberger Nachrichten - Dr. Edgar Schmidt

"Schwelgen in romantischen Klängen"

"... Aleksandra Mikulska begeisterte nicht nur als Tastenkünstlerin, mit großer Inbrunst erklärte sie auch die Werke mit charmanter Fachkenntnis. Der Abend am Bösendorfer begann mit dem polnischen Komponisten Karol Szymanowski (1882-1937). (…) Mikulska spielte die Präludien op. 1 (Nr. 1 h-Moll und Nr. 7 c-Moll) mit dessen noch von Chopin geprägter Klangrede und fügte dann ohne Zäsur zwei echt romantische Miniaturen von Brahms daran, mit sensiblem Anschlag und innigem musikalischem Empfinden (Capriccio, fis-Moll, op. 76; Intermezzo, A-Dur, op. 118). (…)
Franz Liszt und Frédéric Chopin bildeten das gewichtige Ende des Klavierabends. Aleksandra Mikulska spielte zuerst die populären Ungarischen Rhapsodien Nr. 11 und 12 von Liszt. (…) Mikulska begeisterte bei Nummer 11 gleich am Anfang mit den Zymbal-Imitationen und weiters mit der feurigen Vortragsmanier einer echten Zigeunerkapelle mit suggestiver Wirkung auf dem Klavier. Die 12. Rhapsodie stach vor allem durch das kühne Pathos zu Beginn, dann das Allegro zingarese hervor, sowie die Fülle der virtuosen Effekte und die rasant aufgepeitschte Stretta. (…)
Doch wer kennt, schätzt die dritte Sonate in h-Moll, op. 58, von Chopin? Diesem wunderschönen Werk, dem letzten großen des Komponisten, widmete sich die Meisterpianistin zum Finale. Das etwas steife Hauptthema des ersten Satzes wird bald zum breiten Melodiefluss; ein H-Dur-Largo erklingt wie das Trio eines Trauermarsches, das Scherzo berührt durch träumerische Harmonien und einen besonders üppigen Klaviersatz. Das Rondo-Finale/Coda fordert die Pianistin (vor allem die Linke) zu höchster Beweglichkeit. Die aparte Künstlerin wurde zu Recht bejubelt. Einen Bach und einen beliebten Chopin gab's als Zugabe.“

3.4.2019 - Vogtland Anzeiger - Dr. Wolfgang Horlbeck

"Romantik-Rezital mit Pianistin Aleksandra Mikulska"

"„Das ist eine ganz Große, einfach grandios!“ - so das nahezu einhellige Publikumsecho auf diesen Auftritt von Aleksandra Mikulska“ (…)
Schon hier fiel im Spiel Aleksandra Mikulskas einer ihrer großen Vorzüge auf: Mit höchster Sensibilität belichtete sie die Führung der melodischen Linien und Motive in allen Ebenen des Klaviersatzes, selbst im sehr dichten, bewegten 7. Präludium - hervorragend!
Der Höhepunkt des Konzerts war natürlich das Gegenüber der beiden h-Moll-Sonaten von Chopin und Liszt. Aleksandra Mikulska erläuterte die Werke mit eigenen Worten sehr detailliert und verriet zugleich ihre Intentionen, die frühlingshafte Natur der Chopin‘schen Sonate zum Beispiel, bezogen auf das Scherzo und die Elegie des Largo-Satzes.
Die entwaffnende pianistische Kunst der Solistin, natürlich prädestiniert für eine authentische Chopin-Interpretation, kam voll zur Entfaltung: Nie hatte man das Gefühl, dass spieltechnisches Brillieren im Vordergrund stand, alles diente nur tiefstem, sensiblem Ausdruck, die Möglichkeiten der Dynamik und Agogik voll auskostend, das Pedal nicht eine Millisekunde zu viel einsetzend, kein Ton der akkurat-perlender Passagen (4. Satz!) wurde dem Fortepedal geopfert - meisterlich, wundervoll.
Die Robert Schumann gewidmete ganzteilige Sonate h-Moll ist bekanntlich das bedeutendste Klavierwerk Franz Liszts, wohl eines der technisch anspruchsvollsten der Romantik überhaupt. Aleksandra Mikulska erläuterte in ihrer Einführung das von ihr gewählte Programmmotto „Ein Blick in den Himmel“ und verwies - mit Bezug auf den Komponisten - auf die faustische Ausdeutung dieses Werkes als das Widerspiel menschlicher Leidenschaften. Dies kam in ihrer Interpretation so direkt beim Publikum an, dass es unmittelbar anrührte - unglaublich die emotionale Wirkung dieses Werkes und seiner Darbietung. Die Solistin spielte nicht nur mit Feinsinn und Empathie, sondern entfaltete auch die rechte Liszt‘sche orchestrale Wucht. Den begeisterten Standing-Ovations-Applaus honorierte die Künstlerin mit der brillanten Zugabe von Liszt’s Ungarischer Rhapsodie Nr. 11.“

5.2.2019 - Schwäbische Zeitung - Günter Vogel

"Meisterhafte Interpretation genialer Tonsetzer"

"... "Ein Blick in den Himmel" hatte die Künstlerin ihr Konzert genannt, und das war in der Tat von Anfang bis Ende meisterhaft interpretierte himmlische Klaviermusik, die keine Wünsche offen ließ. Ausdruck, Leidenschaft, Tiefe und hochgradige Virtuosität machten den Abend zu einem besonderen Erlebnis. ..."

5.10.2018 - Ostsee-Zeitung - Ekkehard Ochs

"Eindrucksvoller Tastenwirbel mit Chopin"

"… Elogen über ihr Spiel kann man zuhauf nachlesen. Aber nichts ersetzt den eigenen Eindruck. Und der hätte einiges aufzulisten! Eine Werkauswahl etwa, die schon auf zeitlich engstem Raum zur Projektionsfläche pianistischer Hochleistung wurde. Das meint natürlich auch Technisches. Darüber aber muss man hier - da in artistischer Perfektion vorhanden - schon deshalb nicht gesondert reden, da Aleksandra Mikulska jegliche Virtuosität mühelos als Bestandteil eines expressiv ungemein fesselnden Gestaltungsprozess zu präsentieren vermag. Hinzu kommen jene Anschlagsvielfalt und -kultur sowie jene Fähigkeit, musikalische Abläufe mit größtem Rubato, also metrisch und rhythmisch freier Form zu gestalten, ohne die die Werke des Meisters zur trockenen Etüde verkämen.
Ausgeprägt auch ein für das Chopinspiel besonders wichtiges Vermögen, das nicht selten zum (scheinbar) Improvisatorischen neigende Komponieren mit einem Höchstmaß an klanglichem Differenzierungsvermögen zu verbinden und zwischen Verzögerung und Vorwärtsstürmen, zärtlichster Innigkeit und dem Donner trotziger Klangkaskaden eine immense Breite unterschiedlichster Gefühlsebenen zu platzieren.
Aleksandra Mikulska kann das alles - und mehr! Und so gerieten Mazurken Chopins, sein b-Moll-Scherzo op. 31, die Grande Polonaise op. 22, das Fantasie-Impromtu op. 68 und die As-Dur-Polonaise zu wahren Prachtstücken durchaus individueller, spezifischer Klavierkunst. …"

7.9.2018 - PianoNews - Anja Renczikowski

"CD Souvenirs"

"... Raffiniert und brillant spielt Aleksandra Mikulska. Bei aller Virtuosität steht die Gesanglichkeit im Vordergrund - besonders schön ist dies im „Liebestraum" und „Liebeslied" zu hören: Zart und innig zugleich ist ihre Interpretation der Erinnerungen Liszts an seine erste Lebensgefährtin und an Robert Schumann. Dass die Musik bei ihr atmen kann, zeigen auch die „Rhapsodies hongroises". Feinfühlig ist ihre Gestaltung, spannungsreich und subtil. Eine wunderbare Aufnahme - die nichts von einer rasenden Virtuosität und Effekthascherei hat, sondern einen liebevollen wie sensiblen Blick auf die Musik wirft.“

24.8.2018 - Der Murtenbieter - Toni Bruni

"Aleksandra Mikulska mit viel Ausdruckskraft"

"... Aleksandra Mikulska bewies beim ersten Satz «Maestoso» ein feines Gespür für den sich mit dem Orchester anbahnenden, inspirativen und intensiven Dialog. (...)
Mit dem «Larghetto» konnte das Publikum das tiefgründige und ausdrucksvolle Spiel von Aleksandra Mikulska hautnah miterleben. Sie geht die diesen Satz prägenden, in sich ruhenden Passagen mit einer außergewöhnlichen Sensibilität und mit einer spürbaren inneren Kraft an. Daraus entstehen Bilder mit einer faszinierenden Ausstrahlung. International wird Aleksandra Mikulska als Pianistin mit ihren Chopin-Interpretationen als eine Künstlerin gewürdigt, die es schafft, die Werke im Geiste des Komponisten wieder aufleben zu lassen.
Auch im dritten Satz «Allegro vivace» erreichten die Solistin und das Orchester eine vollkommene Übereinstimmung. Aleksandra Mikulska prägte ihn mit ihrer starken spielerischen Kraft und mit ihrer Eleganz in der Ausführung der reichhaltigen Details.
Als Zugabe spielte sie die «Ungarische Rhapsodie Nr. 11» von Franz Liszt. Aleksandra Mikulska manifestierte eine außergewöhnliche, künstlerische Präsenz. ..."

10.7.2018 - Fränkische Nachrichten - Manfred Stock

"Brillante Hommage an Frédéric Chopin"

"... Aleksandra Mikulska gilt als profunde Kennerin der Werke von Frédéric Chopin. (...) Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Werke nicht nur zu interpretieren, sondern wie in einer Biografie die persönlichkeitsbezogene Essenz von Chopin herauszuarbeiten und hörbar zu machen.

An diesem frühen Abend gelang das beeindruckend gut. (...) Der vor Ideen sprühende, witzige und weltgewandte Pole Chopin erstand buchstäblich in seinem ganzen Profil wieder auf. (...)

Es muss wohl an den nationalen Genen liegen, dass die Interpretationen, ja – das Kolorit der ursprünglichen aus der Folklore entstandenen Mazurkas durch Mikulska nicht nur technisch brillant, sondern auch gefühlvoll transponiert wurde und so auch beim Publikum ankam. (...)

Das „Scherzo b-moll, opus 31“ gehört zu den bedeutendsten Klavierwerken Chopins. Leidenschaftlich und virtuos kommt es mit hohem Tempo daher und stellt zahlreiche pianistische Herausforderungen, denen Mikulska mit extremer Ausdrucksgestaltung und hoher Dramatik souverän gewachsen war – mal drohend unheimlich, mal mit wütenden Fortissimo-Akkorden. (...)

Der letzte Teil des Abends gehörte Chopins Spätwerk, der Sonate in h-Moll op. 58. (...) Mikulska spielte das „Allegro maestroso“ majestätisch-getragen, gestaltete ein lebendig-bewegtes Scherzo mit perlenden Achtel-Figuren. Frei, intuitiv und gefühlsbetont. Dunkel, schwer, ja pathetisch kommt das „Largo“ daher. Ernste musikalische Figuren und zarte Melodielinien erzeugen eine geradezu meditative Stimmung. Doch im Finale am Ende lichtet sich die Schwermut dann doch. Mit dem ausdrucksvollen Spiel der Pianistin mündet die Sonate in einen ungezügelten, fast rauschhaften Ausbruch. Herzlicher Applaus belohnte die Pianistin für den wunderbaren Abend, den sie den Zuhörern mit ihrem Konzert schenkte."

2.6.2018 - Darmstädter Echo - Thomas Weiss

"Fein getönter Liebestraum"

"... Der berühmte "Liebestraum", den Mikulska nicht sentimentalisiert, sondern fein abtönt, ist eine Hommage an Liszts Geliebte Marie Gräfin d'Agoult. Die selten zu hörenden drei "Glanes de Woronice" wurden von der Begegnung mit der Fürstin Carolyne zu Sayn-Wittgenstein inspiriert. Die polnische Pianistin gestaltet sie subtil und mit einem weiten dynamischen Radius. Unter ihren Händen wird die 6. der "Soirées de Vienne" nach Schubert zu einer markanten Hommage an den Wiener Walzer.
Mit entsprechender Emphase, aber auch vielen klavieristischen Farben geht sie das "Liebeslied" nach Schumanns "Widmung" an. Drei "Ungarische Rhapsodien" hat Mikulska gewählt, um die Bedeutung von Liszts ungarischer Heimat für den Komponisten zu unterstreichen. Bei der 5., 11. und der 12. Rhapsodie kann die junge Pianistin neben den bislang gehörten exquisiten Farbvaleurs auch ihre rhythmische Flexibilität in den Vordergrund rücken. Man kann sich den Ungarischen Rhapsodien Liszts mit mehr improvisatorischem Gestus nähern, als Mikulska dies tut, aber die Kraft ihres Spiels und ihre Geschmeidigkeit überzeugen auch hier. ..."

9.4.2018 - GRAMOPHONE - Patrick Rucker

"Aleksandra Mikulska: Souvenirs"

"… The song transcriptions, Schumann’s ‘Du meine Seele, du mein Herz’ and ‘Überm Garten durch die Lüfte’ and Liszt’s own ‘O Lieb!’, are persuasive in their understated earnestness, with melodies effortlessly articulated amid the elaborated accompaniment figuration. Mikulska’s imaginative realisation of the ubiquitous sixth Soirée de Vienne sparkles with a charming Viennese Schwung.
Mikulska’s fundamentally serious and idiomatic approach to the Hungarian Rhapsodies precludes any hint of vulgarity, yet allows for stretches of light-hearted frolic, even coquetry, when called for. These are original readings, devoid of hysteria, that will likely satisfy even the most discriminating Hungarian listeners. Something of the rhythmic acuity and hauteur that inform her evocations of the Roma of the Carpathian basin enliven her realisation of Liszt’s flamenco-inflected Iberian fantasy, the Rhapsodie espagnole. Taken as a whole, these four rhapsodies combine idiomatic piquancy, rhythmic aplomb and precisely gauged colour with a dignity of presentation that is irresistible. …“

7.4.2018 - www.deropernfreund.de - Frank Piontek

"Expression und Klarheit oder Eine denkende Musikerin"

"... Schließlich der Hammer nach der Pause: Liszts Sonate, die, Frau Mikulska darf sich da auf Alfred Brendel berufen, eine Faust Sonate ist. Liszt habe, so Aleksandra Mikulska, die „musikalische Akrobatik dem musikalischen Sinn untergeordnet“. Und so spielt die Mikulska: hochdramatisch, hochvirtuos, zwingend, lyrisch, mit dem schönsten Gefühl für Übergange, Verbindungen, Steigerungen, Effekte mit Ursache. Es gibt Pianisten und Pianisten, die zugleich Musiker sind – die Mikulska gehört zu letzterer, seltenerer Art. Man mochte formlich hineinkriechen in die Musik, die von ihr geschaffen wird. Wenn Musik Spannung erzeugt: diese Nervenmusik tut es. Aleksandra Mikulska spielt das alles, als habe man das noch nie gehört. Sie lauscht dem Klang nach, aber sie kann auch die brillanten Zirkuskunststücke – die nicht wie Zirkusstücke klingen, denn hier paaren sich äußerste Brillanz und selbstverständlichste Größe in einer per se unbeschreiblichen Mixtur. Voilà: eine denkende Musikerin.“

7.4.2018 - Frankfurter Rundschau - Stefan Schickhaus

"Zeit zum Atmen und Schwingen"

"… Dieser Konzertflügel klingt fantastisch, so wie ihn Aleksandra Mikulska, die übrigens Präsidentin der in Darmstadt beheimateten Chopin-Gesellschaft ist, bedient: Resonanzreich, mit Kern, leuchtend, nie hart oder überbrillant. Damit unterstützt er ideal die Stärken von Aleksandra Mikulska, die man guten Gewissens als die singendste polnische Pianistin seit Ewa Kupiec bezeichnen darf. Mikulska spielt, bei aller Virtuosität, völlig entspannt, ihr Liszt hat Zeit zum Atmen und zum Schwingen. (…)
Und wenn hier in der „Frühlingsnacht“ der Diskant herausleuchtet wie eine Sternschnuppe, kann man dem Bösendorfer 280VC aus Wien ebenso wie der Pianistin aus Warschau nicht genug Respekt zollen. …“

28.3.2018 - Mundoclasico.com - Juan-Carlos Tellechea

"La pasión arrolladora de Aleksandra Mikulska"

"... Este mismo estado de ánimo elevado o algo muy parecido es lo que logra Mikulska con su entera consagración a la obra de Liszt, al hacer suya esa dulzura poética del fenomenal compositor austro-húngaro. Las piezas emanan de su teclado con gran energía, con mucho sentimiento, con gran sensualidad; es, ni más ni menos, la prolongación de su propio espíritu que llega vibrante al corazón del oyente. …"

6.3.2018 - MusikWelt im SR 2-Vormittag - Roland Kunz

"CD-Neuheiten mit Musik von Beethoven und Liszt"

"... Aleksandra Mikulska spielt Liszt - und zwar selten gehörten Liszt (...) Diese Musik ist äußerst emotional, äußerst liebevoll, äußerst tief und das ist die Welt, in die Aleksandra Mikulska ganz besonders eintauchen kann, mit all ihrer Sensitivität und mit ihrer Spieltechnik - und da nenne ich auch mal die Pedaltechnik, die sie herausragend beherrscht. Das kennt man schon von ihren Chopin-Aufnahmen, aber hier bei Liszt ist das auch nochmal sehr schön zu hören und zu fühlen. (...)
Das was hier klingt, ist auch herausragend, die Soirées de Vienne ..."

24.2.2018 - Vogtland Anzeiger - Dr. Wolfgang Horlbeck

"Sinfoniekonzert mit polnischem Flair"

"... Gespannt war das Publikum, wie eine erstklassige polnische Pianistin Chopin interpretiert. Natürlich kann man wie im f-Moll- Klavierkonzert mit virtuoser Brillanz glänzen und dies nachdrücklich mit körperlich-gestischer Schau in den Vordergrund spielen. Nicht so Aleksandra Mikulska: Nahezu zurückhaltend saß sie am Flügel, tief konzentriert auf die kleinste Nuance emotionalen Ausdrucks, fast schien das Spieltechnische nebensächlich, oft schien die linke Hand die Fülle der Fiorituren, die agogischen Freiheiten, die Schönheit der Melodien und Harmonien bildhaft mitformen zu wollen – eine bewegende, im besten Sinne weibliche Interpretation, an der auch das aufmerksam begleitende Orchester seinen Anteil hatte. Die Solistin steigerte sich in den Sätzen: traumhaft im Ausdruck die berühmte Larghetto-Liebesbotschaft, das Mazurka-Finale ein echter, vital-rauschender Höhepunkt. ..."

23.2.2018 - Freie Presse - Volker Müller

"Schwierige Musik mit Leben erfüllt"

"... Die Musikerin rückte bei Chopins zweitem Klavierkonzert das Virtuose wie das Leidenschaftliche ihres Landsmanns nicht in die Nähe des Spektakulären, Übermenschlichen oder Grenzgängerischen. Sie strahlte selbst bei den schwierigsten Passagen noch eine bewundernswerte Sicherheit, Harmonie und Freude aus. Dieses große Kunst und bestrickende Natürlichkeit verbindende Spiel setzte sich in den Franz Liszt und Karol Szymanowski gewidmeten Zugaben der Künstlerin fort, die sichtlich vom Enthusiasmus des Publikums beeindruckt war. ..."

29.1.2018 - Oberösterreichische Nachrichten - Michael Wruss

"Chopin und Liszt einmal ganz anders - Standing Ovations für Aleksandra Mikulska"

"... Mikulska interessiert mehr die Art und Weise, wie die Stücke komponiert sind, als auf in falsch verstandener Romantizität schwelgende Interpretationsmuster zurückzugreifen. Kein plüschparfümierter Chopin und kein auf atemberaubende Tonkaskaden reduzierter Liszt.
Zudem ist sie eine Meisterin zarter Töne und feinfühlender Temposchwankungen, die Chopins Nocturnes (op. 55/2, op. 48/1), die Walzer op. 64/2 und op. 34/1, die große As-Dur-Polonaise und das b-Moll-Scherzo in zerbrechliche Klangfarben tauchte, aus denen sich die Explosion aufbaute.
Auch im zweiten, ganz Liszt gewidmeten Teil setzte sie auf Bekanntes, aber auch auf Unbekanntes, wie zwei Schumann-Lied-Paraphrasen oder drei selten zu hörende Ungarische Rhapsodien.
Mikulska hat hier einen eleganten Mittelweg beschritten, der das zahlreiche Publikum zu Standing Ovations hinriss, für das sich die sympathische Pianistin mit dem c-Moll-Prélude aus Karol Szymanowskis op. 1 bedankte."

27.11.2017 - Schwäbische Zeitung - Günter Vogel

"Meisterhaftes Klavierspiel"

"Die junge polnische Pianistin Aleksandra Mikulska hat in der Biberacher Stadthalle mit Beethoven, Chopin, Liszt und Szymanowski fasziniert.
Als unabdingbare Voraussetzungen für vollendetes Klavierspiel forderte seinerzeit der polnische Komponist Frédéric Chopin expressive Sensitivität, musikalische Ausdrucksfähigkeit und makellose, transparente Spieltechnik. Aleksandra Mikulska verfügt über diese Eigenschaften in höchstem Maße, ist eine virtuose Interpretin der Sonderklasse. Ihre Tastenbehandlung bewegt sich in beeindruckender Bandbreite zwischen weiblicher Empfindsamkeit und virilem Zugriff. (...)
Dann gleich der Schwerpunkt des Abends: Beethovens Klaviersonate "Pathetique" op. 13. Der von Beethoven selbst bestimmte Name zeigt deutlich, dass diese Musik auf ihren Gefühlsgehalt hin verstanden werden soll. Das Werk beginnt mit einem schweren Grave, dessen Spannung die Pianistin mit großen Rubati erhöht, das vorgegebene Metrum musikalisch und intelligent anwendet. (...) Das Adagio cantabile zelebrierte die Pianistin mit großer Tonschönheit, wie einen seligen Gesang. (...)
Dieses Konzert war ein Höhepunkt im Biberacher Konzertgeschehen."

21.11.2017 - Märkische Allgemeine - Regine Buddeke

"Brandenburgisches Staatsorchester begeisterte"

"... Das Klavierkonzert ist ein Meisterstück. Aleksandra Mikulska spielt es feinnervig-emotional, mal mit Nachdruck, mal sinnlich-zart. Ihre Hände scheinen manchmal zu schweben - ganz langsam hebt sie sie in großer Geste. Dann wieder eilen sie über die Tasten - kaum kann man ihnen mit Blicken folgen. Makellos strömt die Musik in den Saal. ..."

15.11.2017 - Neue Westfälische - Sybille Kemna

"Große Werke, ausdrucksvoll gespielt"

"... Mehr als 150 Musikfreunde wollen am Sonntag Aleksandra Mikulska am Klavier erleben. Und sie spenden am Ende Standing Ovations. Die polnische Pianistin begeistert nicht nur mit Rasanz und Fingerfertigkeit, auch mit emotionalem, authentischen Spiel. (...)
Mit dem ganzen Körper engagiert, bietet Aleksandra Mikulska eine wunderbare Mischung aus Melancholie und mitreißenden Melodien. Ihre expressionistische Ausdruckskraft zeigt sie auch in den Ungarischen Rhapsodien und im „Notturno Nr. 3“. Spürbar hält das Publikum zum furiosen Ende die Luft an und belohnt die Darbietung mit stürmischem Applaus."

13.11.2017 - Der Patriot - Geseker Zeitung - Marion Heier

"Ein Tanz am Flügel"

"... Mit dem Repertoire unter dem Motto „Dialog mit dem Schicksal“ führt die Präsidentin der deutschen Chopin-Gesellschaft dem Publikum vor Augen, dass man Aleksandra Mikulska erleben muss. Sie fasziniert mit Anmut, technisch perfektem Spiel und einer ganzheitlichen Interpretation der Werke, indem sie ihnen durch die Verschmelzung musikalischer und körperlicher Ausdrucksfähigkeit eine Seele einhaucht. Das zeigt sich nicht nur in Chopins Andante spianato & Grande Polonaise Brillante, sondern schon gleich zu Beginn in Szymanowskis Moll-Zyklus. Sie spürt jedem Ton nach, zelebriert ihn hingebungsvoll. Dabei vollführt sie ein stark gestisches, elegantes Spiel; einen Tanz am Flügel. (...)
Und wieder spielt Mikulska, als hätte sie es persönlich empfunden. Sie verinnerlicht und zelebriert die Werke bis ins letzte Detail und versieht sie meisterlich mit einer eigenen Dynamik. ..."

26.9.2017 - Darmstädter Echo - Klaus Ross

"Polnische Klavierwelten"

"... Das Heppenheimer Publikum erlebte agogisch fein ausbalancierte Wiedergaben von natürlicher tänzerischer Vitalität und ungekünstelter lyrischer wie kantabler Frische.
Punktgenau verdichtet das berühmte b-moll-Scherzo opus 31, geistvoll entfesselt die wunderbar melodiös eingeleitete "Grande Polonaise brillante" Es-Dur opus 22, überragend organisch und nuancenreich zugleich die in den Ecksätzen geradezu balladesk intensivierte h-moll-Sonate opus 58: Dieser Chopin-Querschnitt erwies sich als aussagekräftige Visitenkarte einer stilsicheren Interpretin, deren Kommunikationstalent auch in ihren gewinnend charmanten und persönlichen Werkeinführungen sehr schön zur Geltung kam. ..."

13.5.2017 - Memminger Zeitung - Horst Hacker

"Wie von einem anderen Stern"

"Wer diese Musikerin in der Halle der Erich-Schickling-Stiftung erlebt hat, kann sich glücklich schätzen. Nicht erst seit dem Osterfestival in Bayreuth eilen ihr sagenhafte Vorschusslorbeeren vor - die Presse glorifizierte sie als Pianistin mit dem gewissen Etwas, die tief in den Geist der Musik eindringt. Und Aleksandra Mikulska übertraf alle hoch gesteckten Erwartungen noch. Die Musik, die die 36-jährige gebürtige Warschauerin aus dem Flügel zauberte, lässt sich kaum in Worte fassen. Es war Klaviermusik wie von einem anderen Stern.
Zudem informierte sie das rund 70-köpfige Publikum bestens über die Werke ihres „Recital Romantique" betitelten Programms, über deren Komponisten und ihre Art der Interpretation. (...)
Schon die ersten, ungemein kraftvoll angeschlagenen Takte ließen spüren, dass Mikulska die Musik zu echtem Leben erweckt. Dass sie jeden Ton so lebt, als sei er aus eigener Feder zu Papier gebracht worden. Da herrschte wahrlich atemlose Ergriffenheit im Auditorium. Besonders, wenn die Pianistin das Ende eines Satzes in der ihr eigenen Manier beinahe stehend langsam und hauchzart verklingen ließ. (...)
Technisch brillant, feierlich und mit tänzerischem Schwung servierte sie die verträumte Romantik dieser Musik mit leidenschaftlicher Hingabe. (...)
Der zweite Teil gehörte Chopins viersätziger h-Moll-Sonate (op. 58), die 1844, fünf Jahre vor dem frühen Tod des Freigeists entstand. Das farbenreiche Stück ist monumental wie keine andere seiner Kompositionen. Er selbst gab ihm den Beinamen „Konzert ohne Orchester". Ihre Art, das rauschende Finale „Presto, ma non tanto, agitato" zu zelebrieren, machte begreiflich, warum Mikulska schon als „Traum einer vollendeten Pianistin" gefeiert wurde."

3.5.2017 - Die Glocke - Herbert Pälmke

"Künstlerin begeistert das Publikum mit ausgefeilter Technik"

"... Die Ungarischen Rhapsodien Nr. 5, 11 und 12 beschlossen das Programm und einen Abend, der die Hörer mitriss zu stürmischem Applaus, zu Bravorufen und gleichzeitigem Aufstehen aller weit über hundert Begeisterten.
Was soll man noch sagen zum Lob Aleksandra Mikulskas? Eine große Künstlerin ohne Starallüren und aufgesetztes Gehabe; mit großer Ausstrahlung als Mensch und als Star, mit ausgefeilter Technik, mit intelligenter Interpretation, mitreißend, überzeugend und perfekt. ..."

24.4.2017 - Nordbayerischer Kurier - Frank Piontek

"Osterfestival: Ein Finale mit Klasse"

"... Man möchte förmlich hineinkriechen in die Musik, die Aleksandra Mikulska am Klavier schafft. Sie lässt die Stücke, wo möglich, lange aushallen. Diesen Ausklang benötigen diese dichten Deutungen der Nocturnes und Walzer und Liebes- und Verzweiflungsträume. Wenn Musik überhaupt Spannung erzeugen kann: diese Nervenmusik tut es. Aleksandra Mikulska spielt das alles. Und die Musik kommt beim Zuhörer an, als habe er sie noch nie zuvor gehört.
Es gibt Pianisten, die einfach gut spielen können. Und es gibt Pianisten, die das gewisse Etwas besitzen, weil sie tiefer in den Geist der Musik eindringen als die bloßen Pianisten – und das Publikum damit zum Weinen bringen können. So wie Aleksandra Mikulska. ..."

23.3.2017 - Westfalenpost

"Kraftvolles und zugleich sensibles Konzert"

"... Viele Musikfreunde wollten nach dem ersten Konzert im November 2015 auch das zweite Rezital, das die Überschrift „Liebestraum“ trug, mit der Ausnahmepianistin Aleksandra Mikulska miterleben. (...)
Mit einer Virtuosität, die ihres gleichen sucht, bewältigte Mikulska die schwierigsten Passagen der Nocturnes op. 55 Nr. 2 & op. 48 Nr. 1, der Polonaise As-Dur op. 53 von Frédéric Chopin sowie der „Liebesträume“ – Notturno Nr. 3 von Franz Liszt. Bei Liszts Ungarischen Rhapsodien Nr. 5 und 12 zeigte die Pianistin zum Schluss noch einmal ihr ganzes Können. Sie spielte ausdrucksstark-kraftvoll, doch zugleich sensibel und einfühlsam.
Man spürte, mit welcher Leidenschaft Mikulska, die auch Präsidentin der Deutschen Chopin-Gesellschaft ist, die von ihr ausgewählten Stücke ihrer Lieblingskomponisten vortrug.
Das Publikum war begeistert, der Applaus wollte nicht enden. ..."

14.2.2017 - Saarbrücker Zeitung - Cordula von Waldow

"Mehr als nur ein Klavierkonzert"

"Ein Klavierkonzert auf höchstem technischen und emotionalen Niveau war der Auftritt von Aleksandra Mikulska in der Festhalle.
"Grandios!" "Faszinierend!" "Phantastisch!": Die Begeisterung der mehr als 100 Musikfreunde, die am Sonntagabend die polnische Ausnahme-Pianistin Aleksandra Mikulska im Wintergarten der Festhalle erlebten, kannte keine Grenzen. Zwei Stunden lang hatte die 35-Jährige, vielfach international ausgezeichnete Klaviervirtuosin ihr Publikum gebannt. Mit ihrer unglaublichen Energie schickte sie es auf emotionale Wellenbahnen.
Aleksandra Mikulska gab kein Konzert, sie erweckte mit ihrer ganz eigenen Interpretation die Musik von Beethoven, Chopin und Liszt zum Leben. ..."

24.1.2017 - Sindelfinger Zeitung - Bernd Heiden

"Chopin mit Glut und Mumm"

"... Aleksandra Mikulska präsentiert mit ihrer Version der h-Moll Sonate einen so glutvollen wie poetischen Chopin, schlägt dabei in den schnellen Sätzen Tempi an, zu denen es Mumm braucht. Dennoch wirkt bei ihr nichts überspielt oder verhetzt, hervorragender Technik sei dank. Mit dem unangenehm zu spielenden Scherzo setzt sie ein Respekt erheischendes Ausrufezeichen, ihr Finalsatz strotzt von Vorwärtsdrang und ritterlichem Stolz. ..."

23.1.2017 - Böblinger Kreiszeitung - Jan Renz

"Liszt, der Poet und Tastenlöwe"

"Franz Liszt war ein Superstar am Klavier. Er spielte seine Zuhörer in Ekstase. Frauen fielen reihenweise in Ohnmacht. Etwas von der Faszination seines Musizierens war am zweiten Abend des Böblinger Pianistenfestivals zu spüren, als sich Aleksandra Mikulska im zweiten Teil ihres Recitals ganz auf Liszt konzentrierte. (...)
Man hörte den Poeten und den Virtuosen, den Zauberer und den Hexenmeister, den feinsinnigen Ästheten und den effektbewussten Tastenlöwen. (...)
Erstaunlich, wie schimmernd unter ihren Händen die schwierige Konzertetüde „La Leggierezza“ klingt, sie spult das nicht ab, begnügt sich nicht mit rasenden Läufen, sondern arbeitet immer neue Feinheiten heraus. Zwei Rhapsodien am Ende: die Ungarische Rhapsodie Nr. 11 und die „Rhapsodie espagnole“. Sie operieren mit lyrischen Themen, die gewaltig aufgedonnert werden. Mikulska betonte auch hier das Vielgestaltige und spielte elegant mit Klangfarben. (...)
Mit dem letzten Akkord brach ein Beifallsorkan los. Als sich die Pianistin verbeugte, glänzte ihre Stirn. Trotzdem entsprach sie dem brausenden Applaus mit zwei Zugaben. ..."

21.11.2016 - Schwarzwälder Bote - Frank Schrader

"Ungarische Rhapsodien überwältigend stürmisch und zart zugleich"

"Wohl kaum zuvor gab es im altehrwürdigen Blauen Salon im Wolfacher Rathaus solch einen Sturm der Begeisterung wie nach dem Klavierabend von Aleksandra Mikulska. Mit stehenden Ovationen feierten die rund 120 Zuhörer das Furioso dieser begnadeten polnischen Pianistin von internationalem Rang.
Jeder Anwesende hatte vom ersten Ton, den Mikulska aus ihrem Instrument hervorzauberte, an das Gefühl, an einem außergewöhnlichen Ereignis teilzuhaben, wie es sonst nur in den großen Konzertsälen Europas zu erleben ist. Die Pianistin begann den Abend mit drei Präludien von Karol Szymanowski, gefolgt von dessen Variationen op. 3. Schon hierbei zeigte sich sogleich Mikulskas überlegene, durchdachte Spielweise, die stets alle Stimmen mit ihren beiden Händen zu gleichberechtigten Partnern werden ließ. Jedem Ton gab sie die ihm zustehende Bedeutung, nichts wird mit dezenter Zurückhaltung vor den Ohren des Publikums verborgen. (...)
Selbst dem von zu vielen Pianisten über die Maßen sentimentalisierte "Liebestraum" von Franz Liszt vermochte sie mit ihrer überragenden Gestaltungskraft neues Leben einzuhauchen. (...)
Mit zwei grandiosen Zugaben verabschiedete sich die geniale Pianistin von ihrem entzückten Publikum."

17.10.2016 - Bündner Tagblatt - Christian Albrecht

"Standing Ovations und zwei Zugaben"

"Dass eine Solistin zwei Zugaben spielt, dürfte in der altehrwürdigen Tonhalle von Zürich die rare Ausnahme sein. Die Pianistin Aleksandra Mikulska erspielte sich die Sympathie des Publikums mit neuen interpretatorischen Ansätzen."

25.4.2016 - Darmstädter Echo - Silvia Adler

"Wie ein Drahtseilakt ohne Sicherungsnetz"

"In der ausverkauften Orangerie brillierte am Freitag die polnische Pianistin Aleksandra Mikulska, die seit zwei Jahren Präsidentin der Darmstädter Chopin-Gesellschaft ist, mit Werken von Liszt, Chopin und Szymanowski.
Eine furiose Leidenschaft durchpulst das "Allegro con brio" in Chopins Etüde Nr. 11 op. 25. Nachdem der letzte Akkord verklungen ist, hält es die Zuschauer in der vollbesetzten Orangerie nicht länger auf den Sitzen: Im Stehen feiert das Publikum die Pianistin Aleksandra Mikulska mit Ovationen und Bravorufen. (...)
Bereits in den zarten ersten Phrasen von Karol Szymanowskis Präludium Nr. 1 in h-Moll op. 1 vibriert enorme Spannung. Obgleich die lyrischen Klänge stets mit feinen Abstufungen modelliert sind, scheinen sie in ihrem Kern einer naturhaft drängenden Kraft zu entspringen.
Auch in dem an Skrjabin erinnernden d-Moll-Präludium und dem agilen Präludium in c-Moll begnügt sich Mikulska nicht mit poetischer Klangmalerei, sondern rückt das Mysterium des Schöpferischen selbst in den Fokus ihrer Interpretation. Dessen Kraft spricht auch aus Szymanowskis Variationen in b-Moll op. 3. So subtil Mikulska die elegischen und lyrischen Momente aufscheinen lässt, so kraftvoll gestaltet sie die dramatischen Ausbrüche. Peitschende Schläge der Basslinie wechseln mit kristallinen Naturklängen, die von einem Sturzbach virtuos entfesselter Emotionen fortgeschwemmt werden.
Ebenso ungestüm intoniert die Pianistin Chopins Fantaisie-Impromptu in cis-Moll. Dem ungewöhnlich wild und unberechenbar gestalteten A-Teil stellt sie die melodische Linie des B-Teils in sublimer Klangschönheit gegenüber und lässt sie mit jeder Wiederholung mehr ins Transzendente rücken. Diese Nuancen verleihen Mikulskas Spiel seine besondere Qualität, die sie auch in Chopins zart gewebtem "Andante spianato" und der temperamentvoll-elegant geformten "Grande Polonaise Brillante" op. 22 meisterhaft ausspielt."

21.4.2016 - Wiener Zeitung - Daniel Wagner

"CD - Europäische Freundschaft"

"Bewegend ist vorliegende Aufnahme jedenfalls. Ein Livemitschnitt aus dem Juni 2015, gemacht beim renommierten Liszt Festival Raiding, lässt nicht allein die Meisterschaft der polnisch-deutschen Pianistin Aleksandra Mikulska mit Musik des 19. Jahrhunderts erkennen. Diese Aufnahme gibt auf unwiederbringliche Weise den authentischen Dialog Liszt-Chopin wieder. Mikulska heischt bei aller Brillanz der Rhapsodien (eindrucksvoll Momentaufnahmen: Liszts „Glanes de Woronice“) weder nach Effekten, noch ergeht sie sich in den melancholischen Episoden der Mazurken (herrlich zartes b-Moll Scherzo von Chopin) in einem Zuviel an Sentiment. Sie findet die treffende Mitte, ein echt authentisches Miteinander, getragen von ihrer vornehmen, in sicherer Diktion immer überzeugenden Art des Vortrags. Hier ist kein Platz für Plattitüden, sondern wahre Klavierkunst erlebbar."

18.4.2016 - Badische Neueste Nachrichten - Ralf-Joachim Kraft

"Dem Publikum hat's die Sprache verschlagen"

"Wobei sie ihrem Ruf als eine der weltbesten Chopin-Interpretinnen vollauf gerecht wurde. Der Maestro hätte an der Art, wie sie seine kühne „Grande Polonaise Brillante Es-Dur op. 22" mit dem vorangestellten „Andante spianato" interpretierte, seine helle Freude gehabt. Kraftvoll, technisch brillant, transparent, feierlich und mit tänzerischem Schwung servierte sie die farbige, aristokratisch-elegante und verträumte Musik. (...)
Romantische Ekstase pur, mit perlenden Läufen, hagelnden Trillern, blitzenden Arpeggien und donnernden Akkorden. Ein Klanggewitter, haarscharf an der Grenze des Machbaren."

17.11.2015 - Gießener Anzeiger - Heiner Schultz

"Chopin voller Energie, Schwung und Zartheit"

"Aleksandra Mikulskas Spiel zeichnet sich durch klare persönliche Merkmale sowie souveräne technische und ebensolche expressive Kompetenz aus, was sich zu einer Maßstäbe setzenden Stimmigkeit rundet: ein Glücksfall. Rauschender Beifall des hingerissenen Publikums."

17.11.2015 - NEUE Vorarlberger Tageszeitung - Anna Mika

"Tastenreiche Rundreise"

"Sie ist der Traum einer vollendeten Pianistin. Aleksandra Mikulska zaubert aus den Tasten des Bösendorfers Zartheit und Beweglichkeit, aber auch unbändige Kraft und entfesselte Virtuosität. Nie ist alles das auch nur einen Moment lang Selbstzweck, es entströmt vielmehr spürbar der schönen Seele dieser nicht minder schönen Frau und teilt sich auf diesen Ebenen dem bewegten Publikum mit."

3.11.2015 - Wiener Chopin Blätter - Daniel Wagner

"Soireé 3.11.2015"

"Ein Abend im noblen Hotel Imperial, der einem schlicht das Blut in den Adern gefrieren ließ. Denn der Besuch der polnisch-deutschen Ausnahmepianistin Aleksandra Mikulska sollte tatsächlich ein besonderes Erlebnis sein. (...)
Ganz große, explosive Pracht bot ebenso das cis-Moll op. 66, das weder ein alleiniger Einfall oder gar eine „einfache" Fantasie wurde. Es war und wirkte schlicht als das erhoffte Paradestück - und gewährte ebenso einen Einblick in die noble Klangvielfalt bei Frédéric Chopin.
Nun in Wien, machte sie ihrem Namen als große Interpretin des anderen komponierenden Klaviervirtuosen wieder alle Ehre. Hier war der ganze Virtuose Liszt mit seiner Konzertetüde „La Leggierezza" ebenso wie Rhapsodien von Ungarn bis Spanien zu erleben. Außerdem war er mit den von ihm so geliebten Polnischen Melodien „Glanes de Woronince" ebenso völkerverbindend vertreten. Etwa die in der Mitte stehenden „Melodies Polonaises": sie gelangen so unglaublich tiefsinnig, bereits weit über das virtuose Element hinausgehend. Ein wunderbarer Wiener Konzertabend dank der meisterhaften Aleksandra Mikulska."

5.10.2015 - Nordbayerischer Kurier - Frank Piontek

"Vollendete Interpretationskunst"

"Von Mikulskas Hand kann mit Fug und Recht gesagt werden, was Clara Schumann seinerzeit über Brahms' sagte: er hätte ”eine schöne Hand, die mit größter Leichtigkeit die schwierigsten Kompositionen spielt”. Und also hörten wir nicht allein ein technisch anspruchsvolles, mehr oder weniges bedeutendes Geklingel, sondern tief erspürte Musik. (...)
Es ist dies die Eigenart der Pianistin: dass sie jeglichem Ton seinen sinnvollen Platz in einem großen Gefüge verleiht. Nein, Musik ist niemals logisch, aber Aleksandra Mikulska spielt Brahms, Chopin und, als herzhaftes Dessert, auch Liszt, mit tiefem Sinn für unnennbare Geschichten. (...)
Gibt es eine spezifisch polnische Chopin-Interpretation? Wenn sie sich so anhört wie unter den Händen der Mikulska: ja, eine sehr bewegende."

20.7.2015 - Fränkische Nachrichten - Manfred Stock

"Ein ganz besonderes „Klanggewitter""

"Nicht nur ihr exzellentes technisches Können begeisterte, sondern die expressionistische Ausdruckskraft, die sie den Tasten entlockte und so den Intentionen der Komponisten entsprach, ohne auf eigene Gestaltungskraft zu verzichten."

28.3.2015 - Erlanger Nachrichten - Sabine Kreimendahl

"Mit smartem Charme"

"Die junge Polin brillierte im wahrsten Sinn des Wortes mit großen Werken von Chopin und Liszt. Körperliche und geistige Schwerstarbeit, verblüffend selbstverständlich gemeistert. Die Maestri Chopin und Liszt hätten ebenfalls ihre Freude gehabt."

6.2.2015 - Rhein-Neckar-Zeitung - Detlef Brötzmann

"Intuitiv, temporeich, brillant"

"Ihr Auftritt hinterlässt einen tiefen emotionalen Eindruck, denn ihr Spiel auf dem Konzertflügel ist geprägt von Ausdrucksfähigkeit und Virtuosität, voll einfühlsamer Hingabe an die großen Komponisten der Romantik: Frédéric Chopin, Franz Liszt und Karol Szymanowski.
Aleksandra Mikulska lebt aus, was an Energie und Poesie in der Musik von Chopin und Liszt steckt. Fast scheint sie die Komponisten selbst zu verkörpern, so formvollendet und glanzvoll bringt sie deren Musik zur Auferstehung."

16.1.2015 - Böhme Zeitung - Dorit Müller

"Pianistische Glanzleistung verzaubert das Publikum"

"Ihre leidenschaftlich vorgetragene Interpretation der Kompositionen ließ den Zuhörer den Atem anhalten, um dann der großartigen Tastenvirtuosin mit viel Beifall zu danken. Großartig, fantastisch, phänomenal, einmalig schön – eine Beurteilung, die aus aller Munde kam."



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